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Team Felbermayr Simplon Wels geht mit 13 Radprofis in die Rennsaison 2022

Mit einem Topteam geht das Team Felbermayr Simplon Wels in die neue Rennsaison. 13 Radprofis werden im Jahr 2022 für die Messestädter bei zahlreichen nationalen und internationalen Straßenrennen an den Start gehen und um Podestplätze kämpfen. Rund um die beiden Topfahrer Moran Vermeulen (Sieger ÖRV Radliga 2021) und Daniel Turek (mehrfacher internationaler Etappensieger 2021) konnte eine starke Equipe gebildet werden, die eine Mischung aus arrivierten Radprofis und starken Nachwuchshoffnungen darstellt: Insgesamt sieben neue Fahrer - darunter zwei Heimkehrer - wurden für die neue Rennsaison verpflichtet.

Fotonachweis Mario Stiehl

Erfolgreicher Saisonstart

Der Saisonstart 2022 erfolgte mit der Tour of Antalya (UCI 2.1) in der Türkei, diese topbesetzte viertägige Rundfahrt über 590 Kilometer fand vom 10. bis 13. Februar statt. Felbermayr-Radprofi Daniel Turek konnte bei dieser topbesetzten Rundfahrt das Bergtrikot erobern. Bereits am 18. Februar ging es ergänzend zur individuellen Vorbereitung der Fahrer auf ein Trainingslager nach Zadar/Kroatien. Dort haben sich die Radprofis aus der Messestadt gemeinsam optimal auf die Rennsaison vorbereitet. Insgesamt wurden pro Tag über 150 Kilometer im Renntempo zurückgelegt. „Unsere Fahrer haben bis zu den Rennen Anfang März 2022 bereits ein Trainingspensum von 7.000 Kilometer absolviert“, weiß Rennsportleiter Andreas Grossek.

Jetzt folgen mit dem Grand Prix Umag (2.3.), dem Grand Prix Porec (6.3.) und der Istrian Spring Trophy (10.-13.3.) weitere bedeutende internationale Rennen. Das erste Rennen in Österreich wird mit dem Klassiker in Leonding am Sonntag, 27. März 2022 stattfinden. „Wir gehen mit einem sehr starken Team in die neue Rennsaison und sind zuversichtlich, heuer wieder zahlreiche Podestplätze einzufahren“, betont Rennsportleiter Andreas Grossek.

Große Saisonziele 2022

Die wichtigsten Saisonziele für das Team Felbermayr Simplon Wels sind eine erfolgreiche Teilnahme bei der Österreich-Radrundfahrt, die im Juli 2022 geplant ist. Bei der Oberösterreich Rundfahrt, die vom 9. bis 12. Juni stattfindet und auch durch Wels führt, ist ein Etappensieg das erklärte Ziel. Beim traditionsreichen Welser Kirschblütenrennen am 10. April 2022, das erstmals auch zur ÖRV-Radliga zählt, hat sich das Welser Team ebenfalls eine Spitzenplatzierung zum Ziel gesetzt. Das gleiche gilt auch für das Welser Innenstadtkriterium, bei diesem Radsport-Highlight wird wieder die Creme de la Creme des internationalen Radsports in der Messestadt zu Gast sein. Außerdem ist die Titelverteidigung bei der ÖRV-Radliga 2022 in der Einzel- und Teamwertung ein weiteres großes Saisonziel der Welser Radprofis. Das Team will auch bei zahlreichen internationalen Rennen am Podest stehen und insgesamt 100 Renntage im Einsatz sein.

Starkes Team für die Rennsaison 2022

Ein äußerst starkes Team wird im Jahr 2022 für die Messestadt an den Start gehen. Mit dem Tschechen Daniel Turek (Etappensieger in Frankreich und bei der Int. Oberösterreich Rundfahrt 2021) hat der Felbermayr-Express einen absoluten Siegfahrer in seinen Reihen. Gemeinsam mit dem Steirer Moran Vermeulen, der die ÖRV Radliga 2021 gewinnen konnte und auch beim Rennen in Leonding erfolgreich war, bildet er ein starkes Führungsduo.

Daniel Federspiel ist ebenfalls ein Garant für Erfolge. Der zweifache Weltmeister im Mountainbike Eliminator konnte 2021 mit den Österreichischen Meisterschaften in Stattegg, dem Salzburg City Hill Climb und dem Kriterium in Steyr drei Siege einfahren. Weiter im Team ist Marco Friedrich, der bei der Rad-WM 2019 bereits aufgezeigt hat und lange Zeit in einer Spitzengruppe das Feld anführte. Lokalmatador Daniel Lehner aus Thalheim bei Wels konnte im ersten Jahr seinen Comebacks groß aufzeigen und kürte sich zum Österreichischen Vizemeister Berg. Auch Matthias Mangertseder startet 2022 für das Welser Team und will nach dem Sieg in Braunau 2019 heuer wieder ein Rennen gewinnen.

7 neue Fahrer für den Felbermayr Express

Der prominenteste Neuzugang im Welser Team ist der 26jährige Kanadier Jack Burke. Der von einem Tiroler Rennstall nach Wels gewechselte Radprofi hat im vergangenen Jahr groß aufgezeigt, als er bei den Österreichischen Meisterschaften Berg das Rennen gewinnen konnte und den Zweitplatzierten Bergspezialist Riccardo Zoidl um mehr als eine Minute distanzierte.

Radprofi Florian Kierner aus Buchkirchen zählt im heimischen Radsport nach wie vor zu den großen Nachwuchshoffnungen. Der 22jährige hat beim Welser Verein begonnen und startet nach zwei Jahren Unterbrechung wieder für den Felbermayr-Express. Sein Talent hat er mit dem 3. Etappenplatz beim CRO Race (UCI 2.1), dem 6. Platz bei der U-19 WM in Norwegen und dem Sieg der Int. OÖ. Junioren-Rundfahrt bereits unter Beweis gestellt.

Der zweite Heimkehrer ist Fabian Steininger aus Grieskirchen, er hat ebenfalls beim Welser Club begonnen und war bereits 2019 bei den Welser Radprofis im Einsatz. Nach dem letztjährigen Engagement bei einem Rennstall aus Tirol kehrt er jetzt zurück. Mit dem 6. Platz bei den Staatsmeisterschaften Straße 2020 hat Steininger schon groß aufgezeigt.

Adrian Stieger aus Linz zählt ebenfalls zu den großen Nachwuchshoffnungen in Österreich. Jetzt erhält der 18jährige in Wels einen Profivertrag. Sein Talent hat Stieger mit dem Sieg beim Prolog der Oststeiermark-Rundfahrt gezeigt, auch bei internationalen Nachwuchsrennen stand er bereits auf dem Podest.

Ein weiterer Neuzugang ist Josef Dirnbauer aus Langenwang in der Steiermark. Der 23jährige kommt vom Skispringen: Als mehrfacher Landesmeister und 3. bei den Österreichischen Meisterschaften im Team konnte er große Erfolge feiern, auch beim Skifliegen am Kulm war er am Start. Nach Beendigung seiner Karriere sattelte er zum Radsport um und kürte sich prompt zum Österreichischen Meister Amateure Straße 2021.

Die Zwillingsbrüder Florian und Mario Gamper starten ab sofort ebenfalls für das Profi-Radteam aus der Messestadt. Die beiden 23jährigen aus Münster in Tirol sind bisher für das Tirol KTM Cycling Team gefahren und wollen heuer im Welser Team den internationalen Durchbruch schaffen.

Der langjährige Rennsportleiter Andreas Grossek aus der Steiermark wird auch heuer das Team betreuen. Ihm zur Seite steht mit Paul Renger aus Regensburgein zweiter sportlicher Leiter, der in Deutschland bereits bei einem Radteam als Rennbetreuer aktiv war.Ein entscheidender Erfolgsfaktor beim Welser Profi-Radteam ist neben der Qualität der Fahrer das professionelle Umfeld: Zwei Rennsportleiter, zwei Mechaniker und fünf abwechselnd tätige Masseure sorgen für die optimale Betreuung der Radprofis vor, während und nach den Rennen. In der Rennsaison 2021 war der Felbermayr-Express 100 Renntage im Einsatz „Dieses Pensum ist ohne ein optimal eingespieltes Betreuerteam nicht zu bewältigen“, so Andreas Grossek.

Neuer Teammanager

Seit heuer hat das Team Felbermayr Simplon Wels auch einen Teammanager. Renè Pillwatsch aus Marchtrenk wird die Radprofis im Hintergrund unterstützen, damit sich die insgesamt 13 Fahrer optimal auf die Rennen konzentrieren können. „Ich sehe es auch als meine Aufgabe, unser junges Team mit einem Durchschnittsalter von 23 Jahren und mit vielen neuen Fahrern zusammenzuschweißen“, betont Pillwatsch.

Felbermayr ist Hauptsponsor des Welser Radteams

Die Firma Felbermayr aus Wels ist seit 2015 Hauptsponsor der Radequipe aus der Messestadt. Der Sponsorvertrag mit dem Welser Bau- und Schwergutlogistikunternehmen ist ein wichtiges Signal für den Radsport in Österreich. „Der Radsport hat für uns eine besondere Faszination. Wir unterstützen das Welser Profi-Radteam, weil die RSW professionelle Rahmenbedingungen und Topleistungen bietet. Der Teamspirit ist hervorragend“, betont Geschäftsführer Dipl.-Ing. Horst Felbermayr.

RSW GmbH sorgt für gute wirtschaftliche Basis: Nachwuchsförderung von großer Bedeutung

Hinter den Erfolgen der Welser Radsportequipe steht die RSW GmbH (Rad Sport Wels) mit den Gesellschaftern Daniel Repitz, René Pillwatsch, Harald Benesch und Paul Resch. In den vergangenen Jahren konnten unter anderem Patrick Konrad, Gregor Mühlberger und Felix Großschartner vom Welser Team den Sprung zum Worldtour-Topteam BORA hansgrohe schaffen. Diese Fahrer betonen übereinstimmend, wie wichtig die Zeit in Wels für ihre sportliche und menschliche Weiterentwicklung war. „Wir schaffen mit dem professionellen Umfeld in Wels die optimalen Voraussetzungen für die Weiterentwicklung der Fahrer“, so die Gesellschafter des RSW.

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