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Intensive Rennwoche für das Team Felbermayr Simplon Wels

Mit einem unglaublichen Sieg von Lukas Schlemmer vom Felbermayr-Express ist heute das Rad-Bundesligarennen in Horitschon zu Ende gegangen. Das Team Felbermayr Simplon Wels war bei diesem Radklassiker, der 57. Burgenland-Radrundfahrt, mit nur 4 Fahrern am Start, da der Großteil des Teams bei der Tour of Croatia im Einsatz war und sich dort mit World Tour Teams gemessen hat. Umso höher ist die Leistung der Fahrer Lukas Schlemmer, Daniel Lehner, Matthias Mangertseder und Marcel Neuhauser einzuschätzen, die gegen die stärksten heimischen Teams antraten und durch eine perfekte Zusammenarbeit den Sieg möglich machten. Der Radklassiker im Burgenland war von zahlreichen Ausreißversuchen geprägt, aber erst in der 2. Rennhälfte konnte sich eine 23-Mann-Spitzengruppe rund 50 Sekunden vom Hauptfeld absetzen. Dann versuchten Helmut Trettwer (Team WSA Greenlife) und Maximilian Kuen (Tirol Cycling Team) wegzukommen, sie wurden aber ebenfalls wieder vom Peloton geschluckt. Und so kam es nach 171,6 Kilometern zum Zielsprint, den Lukas Schlemmer vom Felbermayr-Express im Sprint unter 5 Fahrern ganz knapp im Fotofinish für sich entschieden konnte. Der 22jährige Steirer aus Weiz feierte damit den bisher größten Erfolg seiner Karriere und siegte nach 4:04:37 Stunden und einem Schnitt von 42,1 km/h vor Matej Mugerli (Team Amplatz BMC) und Gian Friesecke (Team Vorarlberg).

Fotonachweis Elisa Haumesser

Intensive Rundfahrt in Kroatien

Eine intensive Rennwoche ging für das Team Felbermayr Simplon Wels letztendlich erfolgreich zu Ende. 8 Radprofis starteten auf der 6-tägigen Tour of Croatia (UCI 2.1) und weitere 4 Fahrer gingen bei der Burgenland-Rundfahrt an den Start. Die Welser Radprofis setzten bei der 1.046 Kilometer langen Kroatien-Rundfahrt, an der auch einige World Tour Teams teilnahmen wesentliche Akzente. Die Ausreißversuche durch Jannik Steimle, Stephan Rabitsch und Johannes Schinnagel blieben aber allesamt unbelohnt, auch wenn oft nur wenige Meter zum ganz großen Erfolg fehlten. Daniel Auer war auf den Flachetappen stark und schaffte mit Rang 7 und zweimal Rang 8 (zuletzt auf der heutigen Schlussetappe) 3 Top 10-Platzierungen. In der Teamwertung gelang ein ausgezeichneter 6. Platz unter 20 gestarteten Mannschaften. Bester Österreicher bei der Rundfahrt wurde Felix Großschartner vom Team CCC Sprandi Polkowice als starker 4.  

Ausreißversuche in Kroatien blieben unbelohnt

Die Profi-Radequipe Team Felbermayr Simplon Wels war als einzige österreichische Mannschaft bei der Tour of Croatia vertreten und es war eine sehr intensive Woche. Widrige äußere Bedingungen aufgrund des Wintereinbruchs, Massenstürze und Verletzungen machten die Aufgabe nicht einfach. Jannik Steimle setzte mit seinem Ausreißversuch in der 1. Etappe das erste Ausrufezeichen und war nach dem ersten Tag starker 6. der Gesamtwertung und 2. der Nachwuchswertung, musste aber aufgrund von Knieproblemen die Rundfahrt vorzeitig beenden. Markus Eibegger kam auf der 4. Etappe zu Sturz, konnte aber die Rundfahrt mit viel Kampfgeist beenden. Stephan Rabitsch und Johannes Schinnagel waren auf 2 Etappen in Spitzengruppen sehr stark präsent und verpassten das Podest nur knapp. Letztendlich konnten Matija Kvisina und Riccardo Zoidl die Rundfahrt als beste Welser auf den Plätzen 17 und 25 beenden, Zoidl gab auf der Königsetappe alles und wurde dort mit 43 Sekunden Rückstand starker 12. „Bei dieser Rundfahrt war das Rennglück nicht auf unserer Seite, aber wir haben trotzdem einmal mehr mit den World Tour Teams mitgehalten“, so Rennsportleiter Andreas Grossek. Überschattet wurde die Etappe am Samstag vom tragischen Tod des italienischen Radprofis Michele Scarponi, der 37jährige Giro d’ Italia Sieger 2011 kam bei einem Trainingsunfall in Ancona ums Leben. 

Turbulente Anreise zu den Etappenorten

Auch Kroatien wurde vergangene Woche vom Wintereinbruch nicht verschont, was dazu führte, dass die Anreise zu den Etappenorten sehr lange Zeit in Anspruch nahm. Nach der 2. Etappe am Mittwoch beispielsweise war um 17.15 Uhr Zielankunft, der Transfer zum 450 Kilometer entfernten Hotel dauerte dann fast 7 Stunden, das Hotel wurde erst nach Mitternacht erreicht. Das gesamte Team und der Betreuerstab waren in der vergangenen Woche extrem gefordert und haben eine tolle Leistung erbracht. Zu einem „Kilometerfresser“ wurden diese Woche nicht nur die Radprofis, sondern auch Rennsportleiter Andreas Grossek, der sich nach der Königsetappe am Samstag von Porec nach Ucka die Heimreise antrat. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Graz betreute er die Welser Fahrer Sonntagvormittag erfolgreich bei der 57. Burgenland-Rundfahrt in Horitschon.